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28.01.2026
15:41 Uhr
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Sie wollen statt Tracking, Profiling und Werbung lieber gute Suchergebnisse? Mit Searxng setzen Sie eine starke, datenschutzfreundliche Metasuche per Raspi auf.

Unverändert beherrschen die US-amerikanischen Tech-Giganten den deutschen Suchmaschinen-Traffic: 90 Prozent Google, fünf Prozent Bing. Wer die Dienste nutzt, sollte nicht erwarten, dabei anonym zu bleiben. Denn viele Browser melden den Servern derart viele Informationen über die System-Konfiguration eines Nutzers, dass sie sich zu einem eindeutigen Fingerabdruck kombinieren lassen. Dass etwa Google Datenhunger hat, kommuniziert der Konzern offen. Google-Dienste erheben Aktivitäten wie „Begriffe, nach denen Sie suchen“, „Videos, die Sie sich ansehen“, „Inhalte und Werbeanzeigen, die Sie sich ansehen und mit denen Sie interagieren“.
Statt nur darauf zu vertrauen, dass Anbieter verantwortungsvoll mit den eigenen Daten umgehen, kann man ihnen schlicht weniger davon geben. Sehr gute Suchergebnisse und mehr Datenschutz liefert etwa die Metasuchmaschine Searxng. Sie schiebt dem Datenhunger einen Riegel vor, indem sie Suchanfragen anonymisiert. Zugleich gibt sie Nutzern eine große Auswahl an möglichen Suchmaschinen: Aus rund 250 Diensten können sie auswählen, um für jede Art von Anfrage optimale Suchergebnisse zu erhalten. Auf eine allgemeine Web-Suche liefern dann beispielsweise gleichzeitig DuckDuckGo und Qwant passende Ergebnisse. Ob Google und Bing bei der Suche überhaupt mit von der Partie sein sollen, entscheiden Nutzer selbst.
Der Artikel erläutert Schritt für Schritt, wie Sie Searxng auf einem Raspberry Pi einrichten und lokal hosten. So können Sie den Suchdienst allen Geräten im lokalen Netzwerk zur Verfügung stellen. Zudem erläutern wir interessante Searxng-Funktionen und geben nicht ganz offensichtliche Tipps zur Bedienung.